Passagiere mit eingeschränkter Mobilität

 

An dieser Stelle haben wir zahlreiche Informationen zum behindertenfreundlichen Reisen mit TUI fly Holidays zusammengestellt. Sollten Sie weitere Fragen haben oder spezielle Informationen benötigen, wenden Sie sich gern an unser Service Center: 0511-56780199 (tgl. 08:00 bis 22:00 Uhr).


Allgemeine Informationen & Empfehlungen

Infrastruktur der Urlaubsorte

 

Die Infrastruktur in den meisten Feriengebieten ist nicht mit der in Deutschland vergleichbar. In Deutschland gibt es z.B. in fast allen Großstädten abgeflachte Bürgersteige. Von diesen Voraussetzungen kann man in vielen Urlaubsorten nicht immer ausgehen.


Ärztliche Versorgung

 

Die ärztliche Versorgung kann in den Urlaubsgebieten seitens TUI fly  Holidays nicht sichergestellt werden. Kontaktadressen von Ärzten, Krankenhäusern und Dialysestationen fragen wir auf Wunsch jedoch gerne im Vorfeld für Sie an. Die einzelnen Absprachen mit den Ärzten und Krankenhäusern muss der Gast vorab selbst tätigen.


Betreuung im Urlaub

 

Wir empfehlen, dass behinderte Gäste mindestens mit einer persönlichen Begleitperson reisen, die dem behinderten Gast behilflich sein kann. Alleinreisende Behinderte müssen in der Lage sein, ihre Hilfen an allen Stellen selbst zu erfragen oder sich selbstständig zu bewegen. In jedem Urlaubsgebiet gibt es Ansprechpartner, entweder den TUI fly holidays Service oder die örtliche Reiseleitung, die Ihnen zur Verfügung stehen. In den Hotels und Ferienanlagen befinden sich TUI-Informationstafeln, die über alles Wichtige Auskunft geben.


Gepäck am Flughafen

 

Für den Gepäcktransport vom Gepäckband (Zollgebiet) bei Ankunft im Urlaubsort bis zur Unterkunft gibt es keine Hilfe, die angemeldet werden kann. Daher ist jeder Gast für sein Gepäck verantwortlich. An den Flughäfen stehen Gepäckkarren zur Verfügung. Notwendige Hilfsmittel (medizinisches Gepäck) werden in der Regel kostenlos befördert, sollten aber bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.


Vor dem Urlaub: Reiseberatung und Urlaubsplanung

 

Menschen, die noch nicht mit einer Behinderung konfrontiert wurden, wissen möglicherweise nicht, welche speziellen Bedürfnisse behinderte Menschen im Einzelnen haben. Welche Fragen zusätzlich zu einer touristischen Reiseberatung beantwortet werden müssen, um "keine Überraschungen“ zu erleben. Bitte sprechen Sie Ihre Wünsche und Anforderungen konkret und offen an. Unsere Kollegen aus dem TUI fly Holidays Service Center beraten Sie gern und helfen in vielen Fragen weiter.


Unterkunft

 

Unsere Vertragshotels sind nicht behindertengerecht. Deshalb sind Hilfsmittel wie Haltegriffe, höhere Toiletten oder niedrige Schränke, wenn diese erforderlich sind, immer vor Ort anzufragen. Ebenso ist es nicht Standard, dass alle Unterkünfte über eine befahrbare Dusche oder über extra breite Türen verfügen. Diese und auch andere Wünsche der Kunden, die für die Behinderung notwendig sind, fragen die Kollegen des Service Centers gerne für Sie an.


Rampen

 

Bei angegebenen Rampen muss größtenteils davon ausgegangen werden, dass sie steil und nicht besonders breit sind und ebenso selten Handläufe (Geländer) aufweisen. Aus diesem Grund sind sie meistens nicht ohne Begleitung zu benutzen. Außerdem stehen in vielen Hotels bewegliche Rampen zur Verfügung, die nur auf Anfrage den Stufen angelegt werden.


Flug, Transport und Transfer

Transport von Rollstühlen und medizinischem Gepäck ins Urlaubsland

 

Die Fluggesellschaften transportieren Rollstühle und medizinisches Gepäck in der Regel kostenfrei. Je nach Flugzeugtyp können hier jedoch Einschränkungen bei Maßen und Gewicht gelten. Auskünfte hierzu erhalten Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder bei unserem TUI fly Holidays Service Center unter 0511-56780199 (tgl. 08:00 bis 22:00 Uhr).


E-Rollstühle – das müssen Sie beachten

 

Die Mitnahme von Elektrorollstühlen bedarf bei Flugreisen einer besonderen Genehmigung der Fluggesellschaft. Voraussetzung für die Beförderung ist eine Trockenbatterie mit abgeklemmten Polen. Nassbatterien werden von der Fluggesellschaft nicht befördert. Der Elektrorollstuhl und die Batterie müssen vom Reisegast selbst zusammengelegt bzw. verpackt werden. Das Flughafenpersonal kann keine Hilfestellung leisten. Die Fluggesellschaften empfehlen, aufgrund der bestehenden Haftung, eine Zusatzversicherung abzuschließen, um in einem Schadensfall einer Unterversicherung vorzubeugen. Da ein Elektrorollstuhl nicht in den Transferbussen befördert werden kann, ist in allen Fällen die Anfrage für den Sondertransfer erforderlich. Informationen dazu finden Sie im nächsten Abschnitt unter Sondertransfer.


Beförderung und Flug

 

Fluggesellschaften lassen Rollstuhlfahrer und Gäste, die einen Service für die Ein-und Ausstiegshilfe angemeldet haben, als erste den Platz einnehmen und als letzte das Flugzeug verlassen. Sollte es einmal anders erfolgen, obliegt diese Entscheidung der Fluggesellschaft, auf die TUI fly Holidays keinen Einfluss hat. Nähere Informationen dazu erhalten Sie direkt über die Fluggesellschaft. Die Mitarbeiter unseres Service Centers sind Ihnen auch hierbei gern behilflich.


Transfer

 

Der Transfer zur gebuchten Unterbringung erfolgt in der Regel per Bus. Aus Versicherungsgründen ist speziell das Tragen einer behinderten Person von den Busfahrern, Reiseleitern etc. nicht erlaubt. Kann der Gast nicht selbständig oder mit seiner Begleitung als Hilfe in den Transferbus einsteigen, kann bei TUI fly Holidays ein Sondertransfer bestellt werden (siehe Sondertransfer).


Sondertransfer

 

Einen Sondertransfer können Gäste, die einen eigenen Rollstuhl haben, über den Fragebogen für behinderte Reiseteilnehmer anmelden. Die Preise richten sich nach Urlaubsort und Entfernung. Es gibt nicht in allen Zielgebieten diesen Service. Ein Sondertransfer mit Rampe wird ebenfalls nicht in allen Zielgebieten angeboten. Daher ist immer eine Anfrage über das Service Center notwendig.